Trinken I – GetrĂ€nkevorrat

Kapitel 1: Ausreichend Vorrat fĂŒr alle Haushaltmitglieder

Jeder hat so seine LieblingsgetrÀnke. Manche trinken nur Wasser, manche am liebsten Cola oder Limo, manche Ginger Ale oder SÀfte, manche nur Eistee, einige am liebsten Bier.

Das BBK rĂ€t ja zu einer Bevorratung fĂŒr 10 Tage. Das mag vielleicht bei den LieblingsgetrĂ€nken nicht schlecht sein. Im Fall eines mehrwöchigen Stromausfalls, eines Zusammenbruchs im Wirtschaftskreislauf oder gar eines Krieges muss man noch weiter denken.

Hier also die wirklich wirklich wichtigen Fragen:

  1. Welchen Vorrat halten?
  2. Was genau bereitstellen?
  3. Wie richtig lagern?
  4. Anlage grĂ¶ĂŸerer VorrĂ€te
  5. Wie Wasser gewinnen, wenn VorrÀte verbraucht sind?
  6. Wie Wasser aufbereiten, dass es trinkbar ist?

Fragen 1 und 2 sind ja oben schon zum Teil beantwortet.

In Krisenzeiten, wenn vielleicht auch die Nahrung durch LieferengpĂ€sse oder andere UmstĂ€nde knapp wird, ist es keine gute Idee, nur auf zuckerhaltige GetrĂ€nke zurĂŒckgreifen zu können. Zucker sorgt durch seine InsulinausschĂŒttung fĂŒr eine schnelle Energiespritze, danach aber fĂŒr ein Energieloch. Das erzeugt nur noch mehr Hunger. Besser ist es, nur ungesĂŒĂŸte GetrĂ€nke zu verwenden.

Reines Wasser ist das beste. Bei der Geburt besteht der menschliche Körper zu 95 Prozent aus Wasser. Im Erwachsenenalter sinkt der Anteil jedoch auf „nur“ noch knapp 70 Prozent, da mit zunehmendem Alter die FĂ€higkeit der Wasserspeicherung abnimmt. Das macht fĂŒr einen durchschnittlichen Erwachsenen noch immer eine Wassermenge von ca. 43 Litern. Zwei bis drei Liter davon scheidet der Körper am Tag aus – das muss natĂŒrlich wieder „aufgefĂŒllt“ werden. Deshalb ist es umso wichtiger, jeden Tag aufs Neue fĂŒr eine ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr zu sorgen. Pro Jahr trinkt ein Mensch ungefĂ€hr das fĂŒnffache seines eigenen Körpergewichts. Kaffee, Bier und Co. zĂ€hlen aber nicht dazu. Der menschliche Körper kann in der Regel nicht lĂ€nger als drei Tage ohne Wasser auskommen.

Schon ein FlĂŒssigkeitsverlust von drei Prozent fĂŒhrt zu ernsthaften EinschrĂ€nkungen der körperlichen und geistigen LeistungsfĂ€higkeit. Dies zeigt, wie wichtig Wasser wirklich fĂŒr uns ist.

Reines Wasser schmeckt nicht?

Ja, es ist geschmacklos, das stimmt. Man kann es ja etwas aufwerten:

  • ein paar Spritzer Zitrone oder Limette
  • etwas Apfelsaft oder Melonensaft
  • Saft der grĂŒnen Gurke (ja, das ist lecker!)
  • Beerensaft oder Rote-Beete-Saft
  • aber keinen Sirup (Zucker!!!)

3.) Die richtige Lagerung

Sonnenlicht erzeugt fĂŒr eine Vielzahl physikalischer, chemischer oder biochemischer Reaktionen. SĂ€fte gĂ€ren schneller, Bier flockt aus, Bei Limonaden setzt sich der Zucker ab, Milch und Milchprodukte werden sauer. Darum am besten dunkel lagern, zumindest geschĂŒtzt vor direkter Sonneneinstrahlung.

Auch WÀrme kann sich auf die Haltbarkeit der GetrÀnke negativ auswirken. Cola zum Beispiel:

vorallem DiĂ€t-Cola wie die die “Coca Cola Light” – sie sind oft mit SĂŒĂŸstoffen wie Aspartam versetzt (statt Zucker). Aspartam ist eine Phenylalaninquelle. Phenylalanin hat die Eigenschaft, sich bei WĂ€rme in Formaldehyd umzuwandeln, ein pures Gift, ein Neurotoxin (Nervengift!). Im Golfkrieg im Irak war Coca Cola ein Sponsor der US Army und hat palettenweise GetrĂ€nke gesponsort. Damit die Soldaten nicht fett werden, gab’s natĂŒrlich keine normale Cola, sondern die Light. Im Irak ist es brĂŒtend heiß, und in den Hallen, wo die Cola eingelagert wurde, gab es natĂŒrlich keine BelĂŒftung oder gar Klimaanlagen. Du weißt, wie schnell es wie heiß im Auto werden kann, wenn die Sonne draufknallt. Und so eine Halle, meistens eine Stahlblechkontruktion, zieht noch mehr Hitze an, weil eine WĂ€rmeschutzdĂ€mmung fehlt. Also wurde Aspartam nicht erst im Darm hydrolysiert und in die beiden AminosĂ€uren Phenylalanin und AsparaginsĂ€uren sowie Methanol zerlegt. Stattdessen haben die Soldaten diese Stoffe quasi fertig aus Coca Cola Light Dosen getrunken.

Auch Methanol wird weiterhin in Formaldehyd umgewandelt. Sowohl Methanol als auch Formaldehyd haben sich in zahlreichen Langzeituntersuchungen bereits als krebserregend erwiesen. Methanol ist ebenfalls Gift fĂŒr den Körper. Gepantschter Schnaps aus Osteuropa, der durch fehlerhafte BrennvorgĂ€nge noch Methanol enthĂ€lt, hat vielen Menschen das Augenlicht, das Gleichgewicht, das GedĂ€chtnis und sehr oft auch das Leben gekostet.

Der Begriff PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) fand erst nach dem ersten Golfkrieg Einzug in die BĂŒcher der Schulmedizin (sogenanntes Golfkriegssyndrom), weil alle Welt gemerkt hat, dass irgendwas mit den Veteranen dieses Krieges passiert oder passiert ist. Abgetan wird es mit “schreckliche Erlebnisse im Krieg und fehlende FĂ€higkeit, mit diesen Erfahrungen umzugehen”. Aber in Wirklichkeit waren es NervenschĂ€digungen durch Neurotoxine, die durch den Konsum von Aspartam und deren thermisch zerlegten Folgeprodukten entstanden sind.

Also: keine Light-GetrĂ€nke einlagern (und erst recht nicht trinken), keine Kaugummis oder Dragees mit Aspartam mehr kauen. Und: KĂŒhl lagern! Aber frostfrei!

3a) WasservorrÀte

Was, 3a? Ja, es geht jetzt um die WasservorrÀte.

Ein Mensch soll also mindestens 2 Liter Wasser trinken. Reines Wasser, das nicht erst durch die Kaffeemaschine gelaufen oder in einer Hopfen-/Gerstenmischung enthalten ist. Bei diesen 2 Litern/Tag ist nur das Trinkwasser gemeint, nicht das Brauchwasser fĂŒr die Körperpflege, die WĂ€schereinigung oder den Wohnungsputz.

Wenn wir uns auf einen Monat vorbereiten wollen, brauchen wir also als Einzelperson 30 Tage x 2 Ltr. = 60 Liter, im Zweipersonenhaushalt 120 Liter, und ganze 240 Ltr. in einer 4-köpfigen Familie.

Ich kaufe meinen Wasservorrat bei Netto (nahester Laden), nehme dort zu knapp zwei Dritteln das stille Wasser von Naturalis Mineralbrunnen fĂŒr 0,19 € pro 1,5 l-Flasche (6er Pack = 9 Liter = 1,14 € +Pfand) und den Rest das Vitrex Naturelle fĂŒr 0,59 € pro 1,5 l-Flasche (6er Pack = 9 Liter = 3,54 € +Pfand). Warum ein Drittel mit so teurem Wasser?

Weil das Virex stabilere Flaschen mit einer grĂ¶ĂŸeren Öffnung hat. Hier kommt man mit einem Teelöffel gut rein. Ich fĂŒlle 2x wöchentlich mal einen Teelöffel von Natron (5 kg = 10,99 €) in so eine Vitrexflasche und sorge so fĂŒr einen natĂŒrlichen SĂ€ure-Basen-Haushalt in meinem Körper. Es schmeckt leicht salzig, ist aber nicht sooo schlimm, dass ich es als unangenehm oder gar widerlich empfinde. Einmal in der Woche nehme ich auch Vitamin C Pulver (1 TL AscorbinsĂ€ure) so zu mir, das sind 6 Gramm Vitamin C (ansonsten nehme ich tĂ€glich eine Tablette mit 1.000 mg Vit. C + Bioflavanoide + Vit. E ein). Wenn die Vitrexflasche leer ist, fĂŒlle ich ein- oder zweimal aus einer Naturalis-Flasche um, die dann ins Leergut geht.

In dem Bild oben sieht man eine leicht gelbliche FĂ€rbung des Wassers in der Vitrexflasche. Ich trinke tĂ€glich eine Flasche voll versetzt mit 30 ml Chlordixidlössung 3.000 ppm, außer an Tagen, wo ich die Vit. C-Mischung trinke. Wer mehr dazu wissen will, darf gern nachfragen 😉

Ich persönlich halte fĂŒr mich einen Vorrat aus 18 Sixpacks Naturalis (= 162 Liter = 20,52 € zzgl. Pfand, gestapelt zu 2 tief, 3 breit und 3 hoch) und 12 Sixpacks Vitrex (= 108 Liter, gekauft im Angebot fĂŒr 2,79 je Sixpack = 33,48 € zzgl. Pfand, gestapelt zu 2 tief, 3 breit und 2 hoch). Eigentlich sind 270 Liter fĂŒr mich viel zu viel, aber sicher ist sicher.


Im Teil II geht es um die vorsorgliche Anlage grĂ¶ĂŸerer WasservorrĂ€te. Zum einen um NotbehĂ€lter, die du voll machen kannst, wenn plötzlich der Strom ausfĂ€llt (und du nicht weißt, wie lange noch Wasser aus den Leitungen kommt), und zum anderen um die prĂ€ventive Lagerung in Kanistern, FĂ€ssern und IBC-Tanks.

Lies im Teil III alles zu den Punkten 4.) und 5.), also zur Wassergewinnung- und aufbereitung, wenn VorrĂ€te weggetrunken sind und du kein Trinkwasser mehr kaufen kannst (warum auch immer – entweder weil es keins mehr zu kaufen gibt oder weil durch einen lĂ€ngeren Stromausfall keine Kartenzahlungen mehr möglich sind und du kein Bargeld und keine Tauschobjekte hast).

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